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Dipl.-Ing. Hans-Joachim Jaep

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Pflanzliche Arzneimittel eignen sich sehr gut zur Selbstmedikation

Auch wenn die Spätsommersonne lacht, kann es draußen bereits empfindlich kalt sein. Wer sich jetzt nicht warm genug anzieht oder auf kalten Untergründen sitzt, riskiert eine schmerzhafte Blasenentzündung. Doch das typische Frauenleiden lässt sich sehr gut selbst kurieren: mit Hilfe bewährter Arzneimittel aus dem Fundus der Natur. Thüringens Apothekerinnen und Apotheker wissen, was gegen Blasenentzündung hilft.
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Häufiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib: viele Frauen kennen die typischen Anzeichen einer Blasenentzündung nur zu gut. Etwa jede zweite Bundesbürgerin leidet mindestens einmal im Leben unter einer akuten Infektion der Blase, die meist durch Bakterien verursacht wird. Dass gerade Frauen dafür anfällig sind, hat anatomische Gründe. Der weibliche Harnleiter ist wesentlich kürzer als der männliche, deshalb können Bakterien leichter bis in die Blase wandern. Meist stammen sie aus dem Magen-Darm-Trakt und gelangen z. B. durch falsche Toilettenhygiene in die Harnröhre.

Weil sich die Entzündung ohne Therapie auf Nierenbecken und Nieren ausweiten und letztere dauerhaft schädigen kann, sollte eine Blasenentzündung immer behandelt werden. Meist vergeht die Infektion dann nach wenigen Tagen wieder. Unkomplizierte Krankheitsverläufe lassen sich dabei auch ohne Arztbesuch und verschreibungspflichtige Medikamente in den Griff bekommen. Die Naturheilkunde hält eine ganze Palette an wirksamen pflanzlichen Arzneimitteln zur Selbstmedikation bereit. Wichtigste Maßnahme neben Bettruhe und Wärme: viel trinken. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag schwemmen die Erreger regelrecht aus. Am besten eignen sich Blasen- und Nierentees, die Brennnessel, Birke, Schachtelhalm, Goldrute oder Hauhechel enthalten. Sie unterstützen den Heilungsprozess, weil sie harntreibend, krampflösend und entzündungshemmend wirken. Bewährt haben sich auch Bärentraubenblätter, Kapuzinerkresse und Meerrettich, die für ihre antibakterielle Wirkung bekannt sind. In jedem Fall sollte man sich vom Apothekenpersonal zu Neben- und Wechselwirkungen beraten lassen, die auch bei pflanzlichen Arzneimitteln möglich sind.
Eines können die pflanzlichen Mittel jedoch nicht: ein Antibiotikum ersetzen, wenn ein solches notwendig ist. Denn in bestimmten Fällen ist der Gang zum Arzt unverzichtbar: wenn Fieber, Blut im Urin oder sehr starke Schmerzen auftreten oder wenn sich die Symptome nach zwei bis drei Tagen Bettruhe, Wärme und Selbstmedikation nicht bessern. Dasselbe gilt bei bestehenden Vorerkrankungen wie Diabetes und der Einnahme von immunschwächenden Medikamenten. Auch wer immer wieder mit einer Infektion der Blase zu kämpfen hat, lässt die Ursache besser ärztlich abklären. Unbedingt geboten ist ein Arztbesuch zudem bei Kindern und bei Schwangeren. Aufgrund der hormonellen Veränderungen im Körper sind Schwangere besonders anfällig, zugleich erhöht die Infektion das Risiko einer Fehlgeburt.

Nicht zuletzt Männer sollten bei Verdacht auf Blasenentzündung grundsätzlich den Arzt aufsuchen: fast immer steckt eine Entzündung der Prostata dahinter. Die vom Arzt verordneten Antibiotika sollte man genau nach Verschreibung nehmen – und vor allem lange genug: andernfalls droht eine Resistenz der Erreger, die zu einem gefährlichen Rückfall führen kann. Doch so weit muss es gar nicht kommen. Mit einigen einfachen Maßnahmen kann man einer Blasenentzündung wirksam vorbeugen.
Tipps:
Viel trinken: Sofern medizinisch nichts dagegen spricht, sollten auch Gesunde viel trinken, am besten Wasser und ungesüßte Tees.
Regelmäßig auf die Toilette: Blase dabei immer vollständig entleeren.
Unterkühlung vermeiden: kalte Füße, Sitzen auf kalten Untergründen und zu dünne Kleidung am Unterleib erhöhen die Infektanfälligkeit. Nach dem Baden nasse Badekleidung unverzüglich gegen trockene austauschen.
Intimhygiene: Beim Toilettengang stets von vorne nach hinten reinigen, damit keine Bakterien aus dem Darm in die Harnröhre gelangen können. Schambereich stets nur mit Wasser (ohne Seife) reinigen. Während der Monatsblutung Tampons und Binden häufig wechseln.
Geschlechtsverkehr: Kondome schützen – auch vor den Erregern von Blasenentzündung.
Kleidung: in Baumwollunterwäsche, die regelmäßig bei 60° gewaschen wird, haben Keime keine Chance.

Wer sein Immunsystem durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung fit hält, ist auch für andere Erkrankungen weit weniger anfällig.

 

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